Gesegnet um ein Segen zu sein!

Shamane

Shamane / Schamane

In den letzten Jahren wurde viel über Schamanismus publiziert. Innerhalb der esoterischen Szene wird Schamanismus immer populärer. Dadurch kommen immer mehr Menschen mit ihren Geistern (oder wie sie immer gerne genannt werden: Spirits) in Kontakt und entdecken die Geisterwelt für sich und andere.

Was ist ein Schamane?
Hier werden keine wissenschaftlichen Erklärungen zum Schamanen zu finden sein, denn derer gibt es ausreichend genug in der offiziellen Literatur. Ich werde den Schamanen von einer Seite beschreiben, welche vielen Menschen unbekannt ist. Wir müssen uns im Klaren darüber befinden, dass ein traditionelles Bild des Schamanen in unserer Kultur unglaubwürdig erscheint, und ein vollkommen neues Verständnis über das, was ein Schamane ist, entsteht.

Doch zuerst mal:

Was ein Schamane nicht ist:
Er ist kein Psychotherapeut, denn er analysiert (zerlegt) nicht mit dem Verstand.
Er ist kein Seelsorger, der dein Seelenleid anhört und dann Sorge ins Leben bringt.
Er ist kein, mit einer Trommel ausgestatteter herum springender und Fetischen behängter Medizinmann.
Er ist auch keine Kräuterhexe, die auf dem Besenstiel durch die Luft fliegt.
Er ist kein Astrologe oder Kartenleger, Edelsteinbehandler oder was die Esoterikwelle sonst noch so hervorgebracht hat.

Dies sind alles nur Beobachtungen, die von den Menschen gemacht worden sind, die einem der Ratio gerechten Denken unterliegen.
Es gibt noch weitere seltsame Annahmen darüber, was ein Schamane ist, doch reicht die Aufzählung für das nötige Verständnis um die folgende Erläuterung zu verstehen.

Was ist nun ein Schamane?
Ein Schamane ist eine multidimensional ausgebildete Wesenheit,
Ein Reisender zwischen den Dimensionen und Zeiten, wobei Zeit nur hier, in dieser Dimension auf Linearität begrenzt ist.
Hier muss ich einfügen, dass alle Menschen multidimensionale Wesenheiten sind. Aber ob sie das wissen, oder ob sie irgendwelche multidimensionalen Fähigkeiten ausgebildet haben, ist eine andere Frage.
In welcher Form der Schamane in Erscheinung tritt, ist heute in der westlichen Welt sehr unterschiedlich. Da uns durch die Inquisition eine sozial-kulturelle Grundlage für den Schamanismuss entzogen worden ist, müssen wir neue Grundlagen und Formen schaffen, entsprechend der Gesellschaft in der wir auftauchen. Da der Beruf des Schamanen noch nicht anerkannt ist, er aber trotzdem seinen Lebensunterhalt bestreiten muss, so finden wir Schamanen in eher kreativen Berufen; Künstler und Programmierer seien hier als Beispiel angeführt, weniger zu finden sind sie als Soldaten, Politiker, verbissene Karrieremenschen oder gar als christliche Kirchenfürsten.
Soviel und damit genug zum sozial-kulturellem Hintergrund.

Wie arbeitet der Schamane?
Der Schamane "macht" nichts, er ist reines Wirken. Der Schamane spürt die pulsierenden Schwingungen der Menschen um sich herum und ist in der Lage, die Frequenzen dieser Schwingungen zu verändern. Dazu agiert er in anderen Dimensionen, wobei die Figur des Schamanen nur Übermittler ist, sozusagen das fehlende Verbindungselement, welches den Menschen wieder an die Universal- oder Urschwingung anschließt. Verborgene Ursachen und Faktoren treten dabei ans Tageslicht, aus denen dann durch Prozessorientierte Begleitung Harmonisierung resultiert; das "macht" der Schamane nicht, es ist ein "Passieren lassen" aus der Urschwingung.

Was bedeutet multidimensionale Wesenheit?
Es ist eine Gleichzeitigkeit mehrerer Sicht- und Seinsweisen über ein und dasselbe Geschehen. Eine treffende Analogie ist, wenn man sich vorstellt, dass man Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Kameramann in einem Film "GLEICHZEITIG" ist.
Für den rationellen Verstand ist diese Vorstellung fast ein Unding, in der klassischen Psychologie wird es gar als Schizophrenie abgetan, weil es den westlich orientierten Menschen in den Wahn treiben kann. Der Schamane ist ausgebildet, über diese Dimensionsgrenzen hinweg zuschreiten und die Energien zu wechseln.

Wie wird man Schamane?
So, wie man jeden anderen Beruf auch erlernt, man folgt dem inneren Ruf. Da dieser Beruf in unserer Gesellschaft jedoch noch keinen staatlich anerkannten Status besitzt, müssen wir ihn neu erschaffen. Die Wege der heutigen Schamanen sind individuell unterschiedlich, doch liegt ihnen allen die gleiche Struktur zugrunde, weil sie aus derselben Quelle schöpfen, die in uns allen liegt.

Das Resultat ist dann:   Der Schamane im Westen

Da das Bild des Schamanen in unserer Gesellschaft nur eine aus Einzelstücken zusammen gewürfelte Verzerrung ist, bedarf es einer Korrektur, eine Klärung muss stattfinden. Obwohl diese Aufklärung mit einem Bereich zu tun hat, der jenseits aller Worte liegt, werde ich es in leichtverständlicher Weise beschreiben, dabei werde ich den christlichen Terminus als auch den hinduistischen gebrauchen.


Das Falsche Bild

Wie und warum es entstand:

Die Hexen und Magier, noch früher die Druiden und Priester waren für den spirituellen Bereich des Menschen zuständig. Durch die Christianisierung verschwanden dann die Druiden und Priester. An deren Stelle kamen nun Seelsorger, die dafür sorgten, dass die Menschen in Angst um ihr Seelen-Heil lebten. Die Hexen und Magier wurden ins Reich der Finsternis verbannt und dieses wurde dann zum Reich des Bösen deklariert. Der Herr der Finsternis, Erzengel Luzifer, wurde in Teufel umgetauft und als "Das Böse" schlechthin bezeichnet. Damit war die Voraussetzung für die Inquisition geschaffen und dadurch wurde die sozial-kulturelle Grundlage für spirituelles Sein den Menschen vollkommen entzogen, somit konnte auch keine natürliche Weiterentwicklung stattfinden. Kein Schreiner sägt die Bretten noch von Hand und auch der Bauer sitzt im Trecker. Wie der Magier früher mit seinem Zauberstab gewirkt hat, würde ein Magier der heutigen Zeit z.B. mit Skalarwellen arbeiten, hätte man ihm die Möglichkeit nicht genommen, diesen dazu nötigen Entwicklungsprozess zu vollziehen. Der Schamane, der hier im Westen erwacht ist, hat solche Praktiken wie Kartenlegen, Edelsteinbehandlung und solche Dinge, die ja durch die Scharlatane und Möchtegern-Schamanen in Verruf geraten sind, zum Teil als Lernprozess benötigt, so, wie man Hilfsräder beim Fahrradfahren lernen gebraucht. Jahrhunderte lang haben wir gelernt, dass wir eine Seele haben und für die war dann aber nur und ausschließlich der Seelsorger zuständig. Uns Menschen wurde die innere Kommunikation mit dem Ursprung untersagt. Wagten wir es trotzdem, wurden wir als Hexen oder Ketzer verbrannt. Aberglaube (=Nichtglaube an die christliche Religion) und Magie sind immer noch Worte, auf die der westliche Mensch mit der Assoziation des Bösen reagiert. Das kollektive Unbewusste ist eben jahrhunderte lang dahingehend geprägt worden.
Da es zu jeder Zeit und in jeder Kultur die Figur des Schamanen gab, gibt und immer geben wird, kommen wir auch hier und jetzt in diese Zeit und Kultur. Durch die technische Entwicklung wie Eisenbahn und Flugzeug, nicht zu vergessen das Internet, ist es uns möglich geworden, das Wissen, welches durch die Inquisition vernichtet worden ist, insbesondere aus Asien wiederzuerlangen. In der so genannten Hippie-Zeit kam dieses Wissen für die breite Masse neu ins Bewusstsein, womit sich das kollektive Unbewusste veränderte. In der Bild wurde im Jahre 1962 Akupunktur noch als Hexerei aus China dargestellt. Mittlerweile ist das anders. Akupunkturbehandlungen werden heutzutage von Krankenkassen anerkannt und in vielen Arztpraxen kann man diese Anwendungen bekommen. Seltsamerweise bringen sie immer das gewünschte Resultat. Ohne Nebenwirkungen.
Unter Yoga versteht der Eingeweihte, dass es sich hier um einen Weg zum inneren Ursprung handelt. Versteht der Mensch es nun, einen dieser Wege zu gehen, erkennt er seinen Ursprung und übernimmt für sich selber die Verantwortung. Solche Menschen lassen sich aber nicht durch inquisitorische Mächte lenken und sind deshalb unerwünscht. Würden die Menschen z.B. die Verantwortung für ihre Gesundheit erkennen, könnte die Pharma-Industrie, die Instrument dieser Mächte ist, keinen Gewinn mehr erwirtschaften.
Da die Mächte der Inquisition heute auch noch auf ihr Wohl bedacht sind, wurde aus dem Yoga kurzum "eine Praktik zur Erlangung der geistigen Ruhe" gemacht und Meditation wurde zum Volkssport des Denkens verwandelt (jeder strengte sich an, nicht zu denken!). Die Medien trugen zur Verunglimpfung des spirituellen Seins dann auch noch kräftig dazu bei, wurde doch mit jedem aufgedeckten Scharlatan die ganze Gilde denunziert.


Die Berufung

Wie es dazu kommt

Da wir in unserer Gesellschaft nicht in eine Schamanenfamilie hineingeboren werden können, so, wie es in anderen Zeiten und Kulturen möglich ist, haben wir eine ganz bestimmte Zeit und Familie ausgewählt. Indem wir so die optimalen Voraussetzungen genutzt haben, um unserer Absicht Erfolg zu garantieren, dem höheren Plan der menschlichen Evolution zu vollziehen, gelingt es in der Regel, dass wir uns an diesen Auftrag erinnern. Die innere Stimme, Visionen und Klarheit usw. sind Elemente, die der Schamane schon als Kind kennt. Er fällt auf durch "irgendwie anders Sein", oft ist er das schwarze Schaf in der Familie, hält sich aber immer wieder nur in sich fest. Er hat ein Urvertrauen zu sich selber, weil er nicht den Lügen der Alltagsoberflächlichkeit unterliegt. Seine Sensibilität für Gefühle ist sehr hoch, er durchschaut die Masken, welche in seinem Umfeld getragen werden. Das erzeugt natürlich innere Konflikte, die in der Jugend auf die Gesellschaft ausgeweitet werden. Ein inneres Bedürfnis nach Harmonie, Ehrlichkeit und Respekt treibt ihn immer wieder in diese Konfrontation mit dem Maskentheater um ihn herum. Er findet keinen Frieden innerhalb dieser Lügen, und versucht er sich trotzdem zu belügen, befällt ihn die so genannte Schamanenkrankheit. Der Ruf der Seele an das Bewusstsein des Menschen, welche diese Körper gewählt haben, ist so bestimmt, man kann auch sagen vorprogrammiert, dass er auch zum Tragen kommt. Folgt der Mensch nun diesem inneren Ruf, spricht man im Allgemeinen von Berufung.
Da wir in unserer Gesellschaft keinen kulturellen Weg vorgegeben haben, müssen wir in unserer individuellen Einzigartigkeit abenteuerliche Wege beschreiten, um diesem inneren Ruf zu folgen. Dies mag im äußeren Erscheinungsbild selten den gegebenen Erwartungen entsprechen, die in unserer Gesellschaft gestellt werden, bzw. manipuliert werden. Doch unabhängig davon, wie der äußere Weg sich auch gestalten mag, gibt es einen Weg nach Innen, dem jeder Schamane folgt.